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Kirche im Web 2.0

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Wenn es zu Social Media kommt folgen oftmals endlose Diskussionen über das wieso, weshalb , warum. Eine der grundlegendsten Fragen hierbei ist, wieso man Social Media überhaupt nutzen sollte. 

Im Internet kursieren vielerlei Statistiken und Umfragen zu diesem Thema. Bei einer Umfrage durch den GlobalWeb Index zu der Frage, wofür Social Media von Privatleuten genutzt wird, gab es die folgenden drei Hauptantworten: 
  • in Kontakt mit alten Freunden und Bekannten bleiben
  • auf dem neuesten Stand sein bzgl. Events, Veranstaltungen und aktuellen Geschehnissen
  • freie Zeit auf unterhaltsame Art und Weise zu nutzen

Bei einer ähnlichen Umfrage von Statista zur Nutzung von Social Media durch deutsche Unternehmen im Jahr 2015 sahen die Top 3 Antworten folgendermaßen aus:

  • Marketingplattform
  • engerer Kontakt zu den Kunden
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades

Da haben wir sie nun also, die Antworten auf unsere Frage. Aber was sagt uns das?  Alle diese Antworten, egal ob von Privatpersonen oder Unternehmen, haben eines gemeinsam: das Networking! Mit anderen Worten, das Kontakteknüpfen, das Vernetzen mit Freunden, Bekannten und Gleichgesinnten.

Wie steht es denn aber um Kirche und Social Media? Passt das überhaupt?

Im Endeffekt liegt die Entscheidung natürlich ganz bei Ihnen aber lassen Sie es uns so versuchen: Wofür versenden sie den Gemeindebrief? Was möchten Sie mit Ihren Veranstaltungen wie z.B. einem Weihnachtskonzert erreichen?

Wie wäre es mit Folgendem:

  • um Ihre Gemeindemitglieder stärker einbeziehen
  • um Gemeindemitglieder über Ihre Arbeit zu informieren
  • um auf aktuelle Geschehnisse und Events im Kirchenkreis aufmerksan zu machen

und zu guter Letzt:

  • um ein volles Haus zum Gottesdienst und Weihnachtskonzert und vielerlei weiterer Veranstaltungen zu haben

Auch all diese Aspekte haben das Networking gemeinsam! Social Media und Kirche passt also Bestens zusammen! Denn die Grundidee ist die Gleiche. Das was sich mit der Zeit geändert hat ist lediglich die Art und Weise es zu kommunizieren. Wie Sie eine Facebook-Seite für Ihre Gemeinde erstellen, haben wir Ihnen hier bereits geneuer erklärt. An dieser Stelle, geht es aber um den Inhalt Ihrer Social Media - Aktivitäten. Wir haben für Sie die drei wichtigsten Bausteine für einen erfolgreichen Social Media Inhalt aufgelistet:

  1. Social Media ist:Identität
    In den sozialen Netzwerken geht es um die Grundfragen: "Wer bin ich. Was mache ich." Auch wenn Sie als Kirchengemeinde auftreten, müssen diese Informationen gut für alle erkennbar sein.
  2. Social Media ist:Beziehungs-Management
    Mit wem verbinde ich mich? Mit wem verbindet mich etwas? Was verbindet uns? Wie pflege ich diese Verbindung? Diese Fragen liefern all die nötigen Antworten, um zu entscheiden welche Inhalte geteilt werden können über Social Media. Es soll ein Austausch von Ideen, Meinungen, Erfahrungen sein.
  3. Social Media ist: Informations - Management
    Was tun und wissen Sie? Woher wissen Sie es? Wieso tun Sie es? Was erreichen Sie mit Ihrem Wissen und Ihrem Tun? Dieser Bereich dokumentiert Ihre Arbeit und natürlich auch die Früchte Ihrer Arbeit. Teilen Sie Anstrengungen, Probleme aber auch die Erfolge. 

An dieser Stelle möchten wir das Ganze gerne mit Ihnen testen.

  • Sie wissen wer wir sind und was wir machen.
  • Uns verbindet das Interesse an Technologie für die Kirche, eine funktionierende Online- und Social Media Präsenz.
  • Durch diesen Blog und unsere Social Media Aktivität teilen wir unser Wissen mit Ihnen und dokumentieren unsere Arbeit.

Was fehlt ist nun der Austausch von Erfahrungen und Ideen. Hier kommen Sie ins Spiel: lassen Sie uns wissen, ob unsere Tipps und Tricks helfen. Haben Sie eventuell noch weitere tolle Ideen für uns? Womit haben Sie noch Probleme?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Topics: Gemeindebrief, facebook, Social Media, Gemeindearbeit, twitter, Inspiration

Nikolai Lengefeldt
Nikolai Lengefeldt
Key Account Manager, Germany

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