All Posts

Wer nicht im Netz gefunden wird, existiert nicht

Kirche von oben(1)

Kirche muss auch im Netz wiedergefunden werden können, sonst existiert sie für viele Menschen einfach gar nicht. Die ev. Kirchengemeinde in Eppingen zeigt, wie das für Gemeinden aussehen kann-und

(Foto: die ev. Gemeinde in Eppingen von oben)

Ein Internetauftritt ist für Kirchen wichtig, um überhaupt gefunden zu werden

Im Jahr 2004 stand das Verb “googeln” das erste Mal im Duden und seither hat sich unser Suchverhalten völlig geändert. Wer heute wissen möchte, wann die Eisdiele geöffnet ist oder welcher Hautarzt in der Nähe seine Praxis hat, der sucht im Internet. Da heißt es dann sogar manchmal: was ich dort nicht finde, das existiert für mich nicht. Trotzdem gibt es immer noch viele Kirchen, die keinen eigenen Internetauftritt haben oder deren Seiten unübersichtlich gebaut sind. Besucher, die einfach nur gerne den nächsten Gottesdienst besuchen wollen finden, finden kaum die gewünschte Information und verlassen die Webseite nicht selten frustriert. Viele Haupt- und Ehrenamtliche in Kirchen glauben, dass es einfach zu kompliziert sei, eine moderne Webseite zu pflegen. Doch stimmt das? 

Informationen über die Gemeinde 24/7 abrufbar 

20220218_121717

Wir waren mit einem unserer ChurchDesk-User Friedhelm Bokelmann, Pfarrer der ev. Landeskirche in Eppingen, Kraichgau im Gespräch. Die Gemeinde hat rund 4.000 Gemeindemitglieder und zeichnet sich vor allem durch ihr großes Netzwerk an generationsübergreifenden Gruppen aus. 

Warum wir genau mit Herrn Bokelmann ins Gespräch kamen? Die Antwort liefert die Gemeindewebseite. Klare Strukturen, schönes Design, verständliche Menüführung. Die Webseite ist seit gut einem Jahr online und ist im Gegensatz zum Gemeindebüro 24/7 erreichbar. Interessierte können also schnell alle relevanten Informationen finden.

Tipps für die Webseite Ihrer Kirchengemeinde

Hier eine kleine Auswahl an Tipps, die für die Gemeinde hilfreich waren und die ihre Webseite nun auch auszeichnet: 

  • Auf die Menüauswahl achten. Nicht zu viele Menüpunkte wählen, damit die Seite klar strukturiert bleibt. Hierfür nahmen sich die Eppinger vor allem zu Beginn viel Zeit und fragten immer wieder nach Feedback. So verkleinerten sie die Rubrikenanzahl auf eine überschaubare Menge und wählten eine klare Sprache. So können auch Menschen, die sich im kirchlichen Kontext nicht so gut auskennen, alle Stichpunkte gut nachvollziehen. 
  • Allgemein eine klare Struktur im Blick behalten und Prioritäten setzen, was in Szene gesetzt werden soll. So finden Menschen, die nur einmalig zu einem Taufgottesdienst kommen und sich anmelden wollen, gleich, was sie suchen. 
  • Klare Kommunikation unter den Beiträgen. Mit sogenannten “Calls to Action” wird jedem Beitrag, der zu etwas einlädt, gleich ein (einziger!) Link hinzugefügt. So steht z.B. unter den Informationen zur Krabbelgruppe auch gleich ein Anmeldelink für dieselbe. 
  • Einbindung von Formularen. Diese waren ein wichtiges Argument für die Nutzung von ChurchDesk. Veranstaltungen können damit sehr viel leichter organisiert werden. Jede Woche laufen mindestens drei bis vier Formulare parallel über die Webseite, mit deren Hilfe sich für die verschiedenen Gruppen, Taufgottesdienste etc. angemeldet werden kann. Zudem bieten die Anmeldungen über Formulare auch den Vorteil für Gottesdienstbesucher, dass diese schon im Vorhinein über die Platzbelegung Bescheid wissen und dementsprechend planen können. 
  • Ausdrucksstarke Bilder verwenden. Das betrifft auch die Qualität und den Ausschnitt, denn Bilder sind ein Grund, warum Menschen einen Post weiterlesen oder eben nicht. Passende Bilder bekommt die Gemeinde aus kostenfreien Bilddatenbanken wie Unsplash oder Pixabay oder sie greifen auf eigene Bilder zurück. 
  • Die Mobilfreundlichkeit nicht vergessen. Inhalte sollten nicht nur am PC, sondern auch über das Smartphone gut dargestellt werden. Das übernimmt die ChurchDesk-Webseite ganz automatisch.
  • Akzente setzen. Für die ev. Kirche in Eppingen ist das die Funktion des Onlinegebets, das auf der Startseite zu finden ist. Obwohl dieses Angebot nicht oft in Anspruch genommen wird, geht es dabei auch um die Möglichkeit der Interaktion und des Bewusstseins. Denn das Angebot erinnert Webseitenbesucher an die Möglichkeit der Seelsorge und Interaktion. 

ChurchDesk-Webseiten für einen schönen und aktuellen Internetauftritt

Seit gut einem Jahr ist die ev. Kirche Eppingen ChurchDesk-Kunde und betreibt seitdem auch die Webseite über das System. Dadurch hat sich einiges geändert und verbessert, wofür es aber nicht viel Feedback gab. Für Bokelmann ist das leicht erklärbar, denn das Auge sei mittlerweile so sehr an professionelles Marketing gewöhnt, dass eine moderne Kirchenwebsite eigentlich eher erwartet wird und es nur auffällt, wenn das nicht der Fall ist. 

ChurchDesk-Webseiten als All-in-One-Solution ohne großen Aufwand

Aktuell gehalten wird die Seite von der Pfarramtssekretärin, einer Ehrenamtlichen und Friedhelm Bokelmann selbst. Ist das kompliziert und beansprucht das viel Zeit? 

“Nun, technisch ist es nicht sehr schwer, da sich ChurchDesk intuitiv bedienen lässt - damit sind wir sehr zufrieden. Es gibt die Verknüpfungen zwischen Anmeldeformularen und Kalendern und die Funktionen greifen ineinander über. Wenn man dann einen Blogbeitrag schreibt, ist es nicht mehr aufwendig, diesen noch schnell im Newsletter zu verschicken oder auf die Homepage hochzuladen. Das gefällt mir gut, da ein überschaubarer Arbeitseinsatz ein professionelles Erscheinungsbild entstehen lässt.” 

Übrigens: die kleine Gartenschau des Landes Baden-Württemberg findet dieses Jahr in Eppingen statt. Dafür stellt ChurchDesk den Gemeinden eine kostenfreie Webseite zur Verfügung, auf der über das ökumenische Angebot der Kirchengemeinden informiert wird, und auch die interne Organisation wird über ChurchDesk ermöglicht. 

Möchten Sie mehr über ChurchDesk erfahren? 

Buchen Sie hier Ihre persönliche Demo!

Topics: Webseite, digitale Kirche

Alissa Kim Neu
Alissa Kim Neu
Before people can fall in love with ChurchDesk they have to get to know it - and that is what I'm working for.

5 Wege wie Technologie Ihre Gemeinde stärken oder schwächen kann

Würden Sie sagen, dass die Kirche technologisch fortgeschritten ist? Wann haben Sie zum letzten Mal Technologie verwendet? War es ein Erfolg? Falls ni...

Read more

Digitalisierung und Kirche - Gutenberg hat’s vorgemacht, jetzt sind wir am Zug

Zeit bedeutet Wandel. Eine Tatsache, die nicht immer leicht anzuerkennen oder gar umzusetzen ist. Weltfremdheit und Irrelevanz sind nur ein Teil desse...

Read more

Synodaler Weg: "Ich wünsche mir den Mut, nicht alle mitzunehmen"

Für Christian Bauer, Theologieprofessor in Innsbruck, ist nur eine "Kirche 4.0" ein zukunftsfähiges und evangeliumsnahes Modell der katholischen Kirch...

Read more