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Ideenschmiede #8:"Die Ehrfurcht nehmen, ohne den Respekt zu verlieren"

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Wie Veranstaltungen konkret mehr Menschen in die Kirche bringen können, haben wir in unserer achten ChurchDesk-Ideenschmiede diskutiert. Denn Kirchen sind große Räume und haben vor allem eines - Platz. Aber für was genau? Eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse. 

Ästhetik, Haptik und Genuss

Kirche bietet viel Platz für alle Art von Veranstaltungen. Das ist praktisch bei Konzerten und großen Festgottesdiensten. Doch eigentlich ist da ja auch Platz für mehr, für Unerwartetes und neue Ideen, um Menschen neu in die Kirche einzuladen. 

Ästhetik, Haptik und Genuss - dass alles können auch kirchliche Veranstaltungen bieten, um ansprechend zu sein.  Allein der Raum steht oft schon für sich und ist elementar, damit Menschen sich wohlfühlen, um dort Veranstaltungen positiv zu erleben. Doch da es sich um einen Gottesdienstraum handelt, fragten sich auch einige, ob dann untypische Veranstaltungen den Kirchenraum zu etwas weniger Besonderem machen oder ob die Veranstaltung besonders wird, weil sie dort stattfindet? 

Die Tatsache, dass der Raum religiös genutzt wird nicht verstecken

"Unser Veranstaltungsort ist eine Kirche, das sollte gut sichtbar sein", erklärte eine Diskussionspartnerin den Ansatz in ihrer Kirche. Egal, um welche Veranstaltung es sich handelt, der Raum wird nicht bedeutungsloser, nur weil vielleicht Matten auf dem Boden liegen. So versteckten sie nicht die christlichen Symbole und bänden sie einfach mit in Veranstaltungen ein. 

Das Gleiche galt auch für viele beim Punkt der christlichen Inhalte. Niemand müsse verstecken, dass er Pfarrer sei oder Gemeindemitglied, aber oft seien ehrliche Begegnungen beeindruckender, als ein Impuls von vorne, wenn dieser nicht zum Konzept passe.  Der grillende Gemeinderat macht so manchmal viel mehr Eindruck und bietet die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. 

Die Ehrfurcht nehmen, ohne den Respekt zu verlieren

Innovative Ideen wie Verstecken spielen in der Kirche oder ein Theater im Kreis kommen meist auch gar nicht so schlecht in der Gemeinde an, wie manch einer befürchten könnte. Die Erfahrungen waren meist positiv, da sich dann doch viele freuten, neue Gesichter in der Gemeinde zu sehen. 

Zusammenfassend geht es bei untypischen Veranstaltungen, die ergänzend zum klassischen Programm angeboten werden, darum, dass Menschen, die kaum Berührungspunkte mit der Kirche haben, neue Anknüpfungspunkte finden. Deshalb sollten schon im Vorfeld Hürden abgebaut werden. Oder wie ein Teilnehmer es so schön formulierte:

"Wir sollten die Kirche an andere Orte holen, um dort Aufmerksamkeit zu schaffen oder andere Dingen in die Kirche holen, um die Ehrfurcht zu nehmen, ohne den Respekt zu verlieren." 

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Topics: ChurchDesk Ideenschmiede

Alissa Kim Neu
Alissa Kim Neu
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