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ChurchDesk Webseite des Monats Mai

 

In der heutigen Zeit sind Webseiten für Kirchen genauso unerlässlich wie das Gemeindehaus oder die Sonntagsgottesdienste. Sie sind die digitale Anlaufstelle für Mitglieder und Interessierte. Doch was macht eine ansprechende Kirchen-Webseite aus? Und wie sieht das in der Praxis aus? Die Webseite der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Münster präsentiert sich als eine sehr strukturierte, lebendige und bürgernahe digitale Visitenkarte. Sie möchten nächsten Monat, dass Ihre Webseite vorgestellt wird? Dann bewerben Sie sich via diesem Link! 

Die Auferstehungskirche in Münster-Mauritz zeigt, wie gut eine Gemeinde-Webseite aussehen kann. Wir haben uns die Seite genau angeschaut und zeigen euch, was gut funktioniert und was ihr für eure eigene ChurchDesk-Webseite mitnehmen könnt.Bild 03.06.26 um 09.51

1. Ein klares Versprechen gleich auf der Startseite

Schon der erste Satz auf der Startseite macht deutlich, wofür die Gemeinde steht:

„Lebendigkeit und Tradition, Offenheit für Jung und Alt, Engagement und Vielfalt, Verwurzelung im Viertel, gute ökumenische Nachbarschaft."

Kein langer Fließtext, keine allgemeinen Kirchenfloskeln, sondern ein konkretes, ehrliches Bild der Gemeinschaft. Wer die Seite besucht, weiß sofort: Hier bin ich willkommen, und das ist, wofür diese Gemeinde steht.

Dein Take-away: Formuliere für deine Startseite 3–5 Sätze, die beschreiben, wer ihr seid – nicht was ihr anbietet. Was macht eure Gemeinde besonders? Traut euch, konkret zu werden.Bild 03.06.26 um 09.51 (1)

2. Schnelle Navigation zu den wichtigsten Themen

Direkt unter dem Willkommenstext gibt es sechs große Einstiegspunkte: Gottesdienst, Neuigkeiten, Kirche & Leben, Kinder & Jugend, Musik, Gruppen & Kreise. Jeder Button hat einen kurzen Beschreibungssatz – kein Rätselraten, was sich dahinter verbirgt.

Das ist klug: Menschen, die eine Gemeinde-Webseite besuchen, haben oft ein konkretes Anliegen. Sie suchen den nächsten Gottesdienst, wollen ihr Kind taufen lassen oder fragen sich, ob es einen Chor gibt. Eine klare Struktur gibt ihnen sofort die richtigen Wege.

Dein Take-away: Schau dir an, welche Seiten auf deiner Webseite am häufigsten besucht werden. Das geht mit unserem Analytics Tool. Platziere Links zu diesen Seiten prominent auf der Startseite, mit einem einladenden Satz dazu.Bild 03.06.26 um 09.51 (2)

3. Musik bekommt eigenen Raum

Fünf Musikgruppen hat die Gemeinde: Kirchenchor, Kinderchor, Kirchenband, Streichorchester und das Ensemble Canticum Novum und alle haben eine eigene Seite im Menü. Musik ist hier kein Anhang, sondern ein eigenständiger Bereich des Gemeindelebens.

Das sendet eine wichtige Botschaft. Wenn ihr möchtet, dass Menschen sich einbringen, müsst ihr zeigen, dass ihr ihre Beiträge ernst nehmt. Eine eigene Seite für eine Gruppe ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung.

Dein Take-away: Welche Gruppen, Kreise oder Ehrenamtlichen in eurer Gemeinde verdienen mehr Sichtbarkeit? Eine eigene Unterseite kostet nicht viel Zeit, bedeutet aber viel für die Menschen dahinter und macht eure Webseite lebendiger.

4. Reisen und Gemeinschaftserlebnisse dokumentieren

Unter „Unterwegs" finden sich Berichte von Gemeindefahrten nach Schlesien, ins Baltikum, nach Siebenbürgen und Griechenland. Das ist mehr als ein Terminkalender, es erzählt die Geschichte der Gemeinde über Jahre hinweg.

Wer auf der Seite landet und sieht, dass diese Gemeinde gemeinsam reist, Abenteuer erlebt und das auch noch dokumentiert, bekommt ein Gefühl von lebendigem Miteinander. Das zieht an.

Dein Take-away: Ihr habt sicher Momente und Erlebnisse aus dem Gemeindeleben, die es wert sind, festgehalten zu werden. Gemeindefeste, Freizeiten, besondere Gottesdienste. Ein paar Bilder und ein kurzer Text können daraus Geschichten machen, die bleiben.

5. Präsenz auf mehreren Kanälen

Im Footer verlinkt die Gemeinde auf Facebook, Instagram und YouTube. Die Webseite ist damit kein isoliertes Angebot, sondern Teil eines größeren digitalen Ökosystems.

Dein Take-away: Ihr müsst nicht auf allen Plattformen aktiv sein, aber überlegt, welche ein oder zwei Kanäle zu eurer Gemeinde passen, und verknüpft sie sichtbar mit eurer Webseite.Bild 03.06.26 um 09.52

Fazit

Die Auferstehungsgemeinde Münster zeigt, dass eine Gemeinde-Webseite mehr sein kann als eine digitale Visitenkarte. Sie kann Persönlichkeit zeigen, Geschichte erzählen und Menschen einladen – lange bevor sie zum ersten Mal die Kirchentür öffnen.

Welche dieser Ideen passt zu eurer Gemeinde? Fangt mit einer kleinen Sache an: einem klaren Willkommenssatz, einer neuen Unterseite für eine Gruppe, oder dem Link zu eurem Instagram-Account. Jeder Schritt macht eure Webseite ein bisschen einladender.

 

 

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