In der heutigen Zeit sind Webseiten für Kirchen genauso unerlässlich wie das Gemeindehaus oder die Sonntagsgottesdienste. Sie sind die digitale Anlaufstelle für Mitglieder und Interessierte. Doch was macht eine ansprechende Kirchen-Webseite aus? Und wie sieht das in der Praxis aus? Heute schauen wir uns die Webseite der Gebäudestrategie der EKKW an und zeigen, was sie gut macht. Sie möchten nächsten Monat, dass Ihre Webseite vorgestellt wird? Dann bewerben Sie sich via diesem Link!
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) steht vor einer gewaltigen Aufgabe: dem Gebäudestrategieprozess. Um die Gemeinden bei diesem emotionalen und organisatorischen Kraftakt zu begleiten, wurde die Plattform www.gebaeude-ekkw.de ins Leben gerufen. Doch wie schlägt sich die Webseite als digitales Werkzeug? Wir haben Layout, Inhalt und Design unter die Lupe genommen.
1. Der erste Eindruck: Farbschema und Ästhetik
Die Webseite setzt auf eine klare, ruhige und professionelle Farbpalette. Akzente in Grün und Orange lockern das Gesamtbild auf, ohne vom Kerninhalt abzulenken. Das Design wirkt modern, reduziert und aufgeräumt, was in einem so komplexen Themenfeld wie der Gebäudestrategie essenziell ist..jpeg?width=2940&height=1372&name=Bild%2022.01.26%20um%2009.25%20(2).jpeg)
2. Layout und Struktur
Das Layout folgt dem Prinzip der „Kachel-Optik“. Schon auf der Startseite werden die Nutzer durch klar voneinander abgegrenzte Boxen zu den zentralen Themen geleitet. Die Struktur ist logisch aufgebaut:
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Header: Schlankes Menü mit den wichtigsten Einstiegspunkten (Leitfaden, Werkzeugkasten, Gute Ideen, FAQs).
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Main Content: Ein freundliches Willkommen und eine kurze Einleitung führen in die Thematik ein, gefolgt von einer Übersicht der Kernbereiche.
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Footer: Hier finden sich die Kontaktmöglichkeiten zur Geschäftsstelle und rechtliche Hinweise.
Die Seite ist voll responsiv und lässt sich somit auch auf dem Tablet oder Smartphone während einer Kirchenvorstandssitzung problemlos bedienen.
3. Grafiken und Bildsprache
Die Webseite nutzt eine Mischung aus authentischen Fotos kirchlicher Arbeit (Gottesdienste, Gemeindeleben) und symbolhaften Grafiken. Besonders positiv fällt auf, dass Bilder von Menschen und realen Orten verwendet werden. Dies nimmt dem Thema „Gebäudeabbau“ die Kälte und erinnert daran, dass es letztlich um Orte für Menschen geht. Die Icons und Symbole für den „Werkzeugkasten“ oder die „Guten Ideen“ sind intuitiv und unterstützen die schnelle Orientierung.
4. Inhalt und Mehrwert
Inhaltlich ist die Seite ein echtes Arbeitstool. Sie ist kein reines Informationsportal, sondern bietet handfeste Unterstützung:
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Leitfaden 2.0: Dient als strategisches Gerüst für Entscheidungsprozesse.
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Werkzeugkasten: Bietet To-do-Listen, Formate und Kontakte – ein praktischer Mehrwert für Ehren- und Hauptamtliche.
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Gute Ideen: Ein sehr wichtiger Bereich, der Best-Practice-Beispiele zeigt. Er nimmt die Angst vor Veränderungen, indem er zeigt, wie Umnutzungen erfolgreich gelingen können.
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FAQ-Bereich: Hier werden drängende Fragen (z.B. zu Baulasten oder Klimaschutz) direkt beantwortet.
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5. Unterseiten und Navigation
Die Navigation durch die Unterseiten ist durchdacht. Die Aufteilung in Themenblöcke wie „Gebäudebestand und Ampelsystem“ oder „Versicherung / Verkehrssicherung“ sorgt dafür, dass Nutzer nicht von einer Textwüste erschlagen werden, sondern gezielt nach Informationen suchen können. Die Sprache ist verständlich und weniger bürokratisch, als man es bei einem Verwaltungsthema erwarten könnte.
Fazit
Die Webseite gebaeude-ekkw.de ist ein gelungenes Beispiel für moderne kirchliche Kommunikation. Sie schafft den Spagat zwischen notwendiger Sachlichkeit und emotionaler Begleitung. Durch das klare Layout, die hilfreichen Werkzeuge und die transparente Aufarbeitung der Themen ist sie ein unverzichtbarer Begleiter für den Reformprozess der EKKW.
Was denkt ihr? Habt ihr die Werkzeuge auf der Seite schon für eure Gemeinde genutzt? Schreibt es uns in die Kommentare!