ChurchDesk Blog: Als Kirche mehr Menschen erreichen

Die perfekte Gemeindewebseite - Ideenschmiede #12

Geschrieben von Friederike Nordholt | 17.04.23 08:42

Die Webseite ist das digitale Aushängeschild einer Kirchengemeinde. Für viele Menschen ist sie der erste und einzige Kontaktpunkt mit Ihrer Gemeinde. Entsprechend wichtig ist es, dass die Webseite aktuell und ansprechend ist. In unserer letzten Ideenschmiede haben wir uns deshalb die Frage gestellt: Was braucht die perfekte Gemeindewebseite? Weiter unten finden Sie einen Link zur Videoaufzeichnung der Impulse.

Die Webseite als Teil der Öffentlichkeitsarbeit

In seinem Impuls berichtete Tobias Falke davon, wie seine Gemeinde die Webseite für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzt. Die Webseite dient als Sammelpunkt für viele Angebote und Informationen der Gemeinde. Von dort gelangt man etwa zu den Social Media Accounts der Gemeinde oder zum Podcast. Auch den Gemeindebrief kann man hier einfach herunterladen.

Auf der Webseite werden die Angebote der Gemeinde, die häufig ganz unterschiedliche Zielgruppen erreichen, gesammelt und auffindbar gemacht. Mithilfe von ChurchDesk stellt die Gemeinde Opladen eine problemlose Verzahnung von Gemeindebüro und Öffentlichkeitsarbeit sicher.

Falke berichtet außerdem davon, mit welcher Strategie der Fokus auf die Gemeindewebseite und die digitale Kommunikation in der Gemeinde gesetzt werden kann. Denn: Es muss strukturierte Überzeugungsarbeit geleistet werden, um Ressourcen und Kapazitäten für die Gemeindewebseite zu gewinnen. Und das geht nur mit einem Plan.

Wie benutze ich Bilder auf Webseiten richtig?

In einem weiteren Impuls haben wir uns mit der Frage nach den Do's und Don'ts von Bildern auf Webseiten beschäftigt. Eine Webseite ohne Bilder hält die Aufmerksamkeit der Besuchenden nicht und Informationen, die Sie kommunizieren wollen, kommen nicht über. Mit den richtigen Bildern sorgen Sie dafür, dass Ihre Kommunikation unterstützt und Ihre Marke als Gemeinde gefestigt wird. 

Diese sieben Learnings waren dabei:

  1. Finger weg von urheberrechtlich geschützten Fotos - Ohne Lizenz oder Rechte sollten Sie keine Fotos auf Ihrer Webseite einbinden. Stattdessen können Sie lizenzfreie Bilddatenbanken wie Unsplash oder die kirchliche Datenbank FUNDUS nutzen.

  2. Keine Bilder ohne Einverständnis veröffentlichen -  Fragen Sie bei eigenen Fotos die abgebildeten Personen am besten schriftlich um Erlaubnis oder fotografieren Sie datensparsam.

  3. Qualität vor Quantität - lieber sehr gute als sehr viele Fotos, um die Besucher:innen der Seite nicht zu überfordern und einen Fokus aufrecht erhalten zu können.

  4. Skalieren nur mit dem ursprünglichen Verhältnis - Ziehen Sie Ihre Bilder nicht an einer Seite lang. Behalten Sie die ursprünglichen Proportionen bei.

  5. Kein Text auf unruhige Bilder setzen - gerade bei Header- und Hintergrundbildern ist wichtig: Wenn auf Ihr Bild ein Text gesetzt wird, achten Sie darauf, dass nicht zu viel auf dem Bild los ist und der Text lesbar ist. 

  6. Die Dateigröße des Bildes bedenken - Zu große Fotos können Ladezeiten der Webseite beeinträchtigen. Hier ist also Balance gefragt: Groß genug, dass es überall gut erkennbare Fotos sind, aber nicht zu groß, damit die Leistung der Seite flüssig bleiben kann. Seiten wie https://tinypng.com/ helfen dabei, Bilder zu komprimieren.
  7. Suchmaschinenoptimierung (SEO) - Aussagekräftige Dateinamen und Bildbeschreibungen helfen dabei, dass die Bilder von Suchmaschinen gefunden werden und somit Ihre Seite besser auffindbar ist.

Was ist SEO und wie nutze ich es?

SEO-Expertin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Suzan Müller-Rohde erklärte uns in ihrem Impuls die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Bei SEO geht es darum, die Webseite durch Inhalte, Struktur und Technik besser für Suchmaschinen wie Google auffindbar zu machen. Suchmaschinen sortieren Ihre Webseite mit einem Algorithmus nach bestimmten Kriterien ein. Diese Kriterien kennen wir zwar nicht im Detail, aber bestimmte Regeln sind identifizierbar. 

Wenn also nach Stichworten gesucht wird, die auf Ihre Gemeinde zutreffen, sorgt SEO dafür, dass die Webseite Ihrer Gemeinde möglichst weit oben in den Suchergebnissen auftaucht. Damit das passiert, müssen verschiedene Faktoren bedacht werden.

Wie bereite ich meine Webseite für Suchmaschinen auf?

Sie können mit ganz einfachen Mitteln die Auffindbarkeit Ihrer Seite erhöhen. So benutzen Suchmaschinen die Überschriften Ihrer Webseite zur Einordnung Ihrer Inhalte. Daher ist es wichtig, dass nur eine Überschrift auf Ihrer Seite in der Überschriftenstruktur mit H1 markiert ist - der Titel der Seite. Alle weiteren Überschriften sollten untergeordnet sein, also als H2 oder eine Ebene darunter H3 gekennzeichnet sein. Haben Sie mehrere H1-Überschriften auf ihrer Seite, wird diese in den Sucherergebnissen schlechter eingeordnet.

Auch hilfreich sind Bausteine wie die Metabeschreibung der Seite. Dieser Bereich, der gerne übersprungen wird, ist für SEO sehr wichtig. Aus der Metabeschreibung Ihrer Seite ziehen Suchmaschinen Informationen, um Ihre Seite einzuordnen. Um Titel richtig zu setzen lohnt es sich daher, sich bewusst zu machen, welche Schlüsselwörter im Zusammenhang mit Ihrer Gemeinde und dem Thema der Seite gesucht werden, und diese in den Titel einzubauen. Zum Finden der richtigen Schlüsselwörter helfen Recherchetools wie https://www.keyword-tools.org/.

Wollen Sie tiefer in das Thema Webseiten einsteigen?

Wir haben die Ideenschmiede aufgezeichnet. Hier finden Sie die Aufnahme. Außerdem können Sie hier die Präsentationen der Impulsgebenden herunterladen.

Die Ideenschmiede ist ein kostenloses Online-Event, bei dem wir ins Gespräch über verschiedene Themen kommen, die relevant für die Arbeit in Gemeinden sind. Die nächste Ideenschmiede findet am 19. Mai 2023 statt und wird sich mit dem Thema: "Kasualien mal anders: Tauffeste und Segensfeiern" beschäftigen. Hier können Sie sich anmelden.